Gleitlager
Detaillierte Simulation von Radial- und Axialgleitlagern
Über die Gleitlagerberechnung in der FVA-Workbench lassen sich die statischen und dynamischen Kennwerte zuverlässig simulieren. Die Berechnungsverfahren werden kontinuierlich in mehreren FVA-Forschungsprojekten am Hochleistungsprüfstand der TU Clausthal geprüft und validiert. Simultan berechnet werden kann die Druck-, Temperatur-, Viskositäts-, Dichte- und Turbulenzverteilung im Schmierspalt unter Berücksichtigung der Lagergeometrie und den Umgebungsrandbedingungen.
Merkmale der Berechnung
Genaue Erfassung der Lagerbohrungsgeometrie
Verbessertes, vollständiges Ölzuführungs- und "Taschen"-Modell mit Berücksichtigung der Einströmverluste
Berücksichtigung der Temperatur- und der Druckabhängigkeit der Ölviskosität
2D-Berechnung der Druckverteilung im gesamten Schmierspalt, Lösung der erweiterten Reynoldsgleichung
3D-Berechnung der Temperatur- und Viskositätsverteilung im Schmierspalt, Lösung der Energiegleichung
Auflösung turbulenter Bereiche im Schmierfilm und Berücksichtigung der Ölviskosität
Druckverteilung im Schmierspalt entlang des Lagerumfangs
Gleitlagertabellen
Als Alternative zur vollständigen Simulationsberechnung kann unter der Annahme der Gültigkeit der Ähnlichkeitstheorie das Betriebsverhalten von Radial-Gleitlagern anhand hinterlegter dimensionsloser Kennfelder approximiert werden, um einen guten Kompromiss zwischen Genauigkeit und Rechenzeit zu erzielen.
In der FVA-Workbench können hydrodynamische Radialgleitlager in verschiedenen Detaillierungsstufen berücksichtigt werden